Die Regenbogenbrücke

 

An einer Stelle der Ewigkeit gibt es einen Platz, den man Regenbogenbrücke nennt.

Wenn ein Tier stirbt, das eng mit jemandem zusammengelebt hat, begibt es sich zu dieser Regenbogenbrücke.

Dort gibt es Wiesen und Hügel für all unsere speziellen Freunde, damit sie laufen und zusammen spielen können.

Es gibt eine Menge Futter und Wasser und Sonnenschein und unsere Tiere fühlen sich wohl und zufrieden.

Alle Tiere, die einmal krank waren, sind wieder heil und stark, so wie wir uns an sie in unseren Träumen erinnern,

wenn die Zeit vergeht.

Die Tiere sind glücklich und haben alles, außer einem kleinen bisschen; sie vermissen jemanden bestimmtes,

jemanden den sie zurück gelassen haben.

Sie laufen und spielen aber der Tag kommt, an dem eines sein Spiel plötzlich unterbricht und in die Ferne schaut.

Die hellen Augen sind aufmerksam, der Körper unruhig.

Plötzlich trennt es sich von seiner Gruppe, fliegt förmlich über das grüne Gras,

seine Beine tragen es schneller und schneller.

Noch bist du wie ein Punkt in der Unendlichkeit, doch wenn du und dein Freund sich endlich treffen,

gibt es nur noch Wiedersehensfreude, die nicht enden will.

Die glücklichen Küsse regnen über dein Gesicht.

Deine Hände streicheln wieder über den geliebten Kopf und du siehst einmal mehr in die treuen Augen deines Tieres,

die du lange nicht mehr gesehen, die du aber niemals aus deinem Herzen gelassen hast.

...Dann geht ihr zusammen über die Regenbogenbrücke und ihr werdet nie wieder getrennt sein...

(Original von Paul C. Dahmen, übersetzt aus dem Englischen von Carmen Stäbler)

 

 

 

Marischa von Charkow mussten wir im Mai 2007 einschläfern lassen. Der Milchdrüsenkrebs war zurückgekehrt und eine weitere OP würde das Leiden nur verlängern und nicht vermindern. Der Krebs hatte leider schon gestreut. Wir vermissen unsere Hexe!

Und die Seele unbewacht, will in freien Flügeln schweben, um im Zauberkreis der Nacht - tief und tausendfach zu leben.
(Hermann Hesse)

 

 

 

 

Antje von Sopka, unsere älteste Russisch Blau Katze mussten wir am 22.04.2011 mit 20 Jahren gehen lassen. Wir hatten eine ganz besondere Beziehung zu unser "Angie", denn sie ist mit unseren Kindern groß geworden!

Wenn die Kraft versiegt, die Sonne nicht mehr wärmt, der Schmerz das Lächeln einholt, dann ist der ewige Frieden eine Erlösung. (Unbekannter Verfasser)

 

 

 

Am 13.04.2013 ging unser Schäferhündin Cassy von uns. Wir können es noch immer nicht fassen, denn für uns warst Du doch noch gar nicht alt!

Als Gott sah, dass die Straße zu lang, der Hügel zu steil, das Atmen zu schwer wurde, legte er seinen Arm um Sie und sagte: "Der Friede sei dein." 
(Unbekannter Verfasser)